12. Oktober 2011 - Das bedingunsloses Grundeinkommen - eine Alternative?

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Gemeinsam mit Podiumsgästen und Publikum wurde am Mittwoch, den 12. Oktober im Kreisverbandsbüro der Dortmunder GRÜNEN auf der Veranstaltung „das bedingungslose Grundeinkommen – eine Alternative“ einerseits diskutiert, ob das bedingungslose Grundeinkommen ein grundsätzlich wünschenswerter Politikansatz sein könnte. Andererseits wurden konkrete Modelle beleuchtet – dabei wurden unter anderem folgende Fragen erörtert: Würde ein kultursicherndes Grundeinkommen, das bedingungslos an alle Bürgerinnen und Bürger ausbezahlt wird, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? Oder würde die Abkehr vom Bedürftigkeitsgrundsatz heutiger Sozialsysteme die Solidarität in unserer Gesellschaft untergraben? Ist die heutige Not zur Erwerbsarbeit für ein strukturiertes Leben notwendig oder verhindert sie sinnvolle Entfaltungsmöglichkeiten für Einzelne und die Gesellschaft?

Als Podiumsgäste waren hierzu eingeladen der Landesvorsitzende der NRW-GRÜNEN, Sven Lehmann, der sich für das Grundeinkommen stark macht und der Dortmunder Abgeordnete und sozialpolitische Sprecher der GRÜNEN Bundestagsfraktion, Markus Kurth, der gegen das Grundeinkommen argumentiert und für eine alternative Weiterentwicklung der bisherigen Sozialsysteme wirbt. Die Moderation übernahm Birgit Unger, langjährige sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion und heute sachkundige Bürgerin im Ratsausschuss für Wirtschaftsförderung und Beschäftigung.

Mit der Diskussionsveranstaltung um das bedingungslose Grundeinkommen griffen DIE GRÜNEN eine Debatte auf, die seit einigen Jahren geführt wird. Beim bedingungslosen Grundeinkommen würden alle Bürgerinnen und Bürger ein die gesellschaftliche Teilhabe sicherndes Grundeinkommen ausbezahlt bekommen.

Anders als in heutigen Transfersystemen müsste dabei keine Bedürftigkeit nachgewiesen werden. Die heutige Voraussetzung für ein Einkommen, nämlich einer Erwerbsarbeit nachzugehen zu müssen, würde dadurch entfallen.



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